Herzlich willkommen

beim


Musikverein Seebach 1907 e.V.


Neujahrsgrüße 2021

Die Musikerinnen und Musiker des Musikverein Seebach wünschen Ihnen von Herzen ä guets Neies!

Auch dieses Jahr wären wir an Silvester wieder gerne bei Ihnen zu Hause vorbeigekommen, um Ihnen musikalisch ein frohes Neues zu wünschen. Doch durch die äußeren Umstände, muss unsere langjährige Tradition dieses Jahr leider eine Pause einlegen.

 

Da aber auch wir nicht ganz ohne das jährliche Neujahrsspielen können, haben wir für Sie ein kleines Video zusammengestellt.

Wir wissen, dass dies nicht den persönlichen Kontakt zu Ihnen ersetzt. Aber dafür freuen wir uns umso mehr auf das nächste Silvester.

 

Wenn Sie auch dieses Jahr unsere Jugendarbeit und die Ausbildung unserer Zöglinge unterstützen möchten, würden wir uns sehr über eine kleine Spende freuen. Dies können Sie in Form einer Barspende oder einer Überweisung auf folgendes Konto tun:

Volksbank eG

DE72 6649 0000 0041 2091 27

 

Wir hoffen, wir können Ihnen mit unserem Video eine kleine Freude bereiten, bedanken uns im Voraus recht herzlich für Ihre Unterstützung und wünschen Ihnen ein glückliches neues Jahr 2021.

 

Bleiben Sie gesund und bis ganz bald,

 

Ihre Seebacher Musikanten

 


Altmaterialsammlung 2020

Wie auch in den vergangenen Jahren führt der Musikverein Seebach am 10. Oktober 2020 eine Altmaterialsammlung in Seebach durch


Klopapier-Challenge 2020

Der Musikverein Seebach stellt sich der Herausforderung

Nun ist die Klopapier-Challenge auch im hinteren Achertal angekommen. Wir bedanken uns bei unseren Musikerfreunden der Trachtenkapelle Waldulm und der Dorfmusik Furschenbach für die Nominierung.

Nach dem die weiße Rolle nun genügend Höhenluft geschnuppert hat, geht es wieder zurück ins Tal. Wir nominieren die Stadtkapelle Oberkirch sowie die Affentaler Musikanten. Ihr habt nun 48 Stunden Zeit ein Video zur Challenge hochzuladen. Geschieht dies nicht, gehen 30 bzw. 60 Liter Freibier nach Seebach.
Bleibt gesund, euer Musikverein Seebach!

 


Musikalisch über sich hinausgewachsen

Konzert der Affentaler Musikanten und des Musikvereins Seebach mit Johan de Meij als Dirigent erntete Standing Ovations / Posaunensolist Henri-Michel Garzia begeisterte mit höchster Virtuosität / Großes Lob für Marc Noetzels motivierendes Training der Amateurmusiker / Aktive von elf bis 80 Jahren stellten sich den Herausforderungen schwieriger Werke

Bravorufe, minutenlanger rhythmischer Beifall und Standing Ovations galten am Sonntagabend im ausverkauften Bürgerhaus Neuer Markt nicht nur dem weltbekannten Komponisten Johan de Meij als Dirigenten und dem exzellenten Soloposaunisten Henri-Michel Garzia, sondern auch den Affentaler und den Seebacher Musikanten, die – trainiert von Marc Noetzel – staunenswert über sich hinauswuchsen.

„Es war spannend bis zur letzten Sekunde“, kommentierte Noetzel, musikalischer Leiter beider Musikvereine, den um etwa 15 Minuten verspäteten Konzertbeginn: Johan de Meij, der am Sonntagmittag noch ein Konzert in Hanau hatte, war bei der Anreise nach Bühl lange im Stau festgesteckt.

 

Der Konzertabend geriet alles andere als steif. Dazu trug Noetzel mit erfreulich lockerer Moderation ebenso bei wie die Stargäste, die mit Können und Charme die Herzen gewannen. Das aus den Musikvereinen Eisental und Seebach gebildete Projektorchester brachte rund 90 Musiker auf die Bühne, eingerechnet einige Gäste, die die klanglichen Möglichkeiten unter anderem durch Kontrabass, Englischhorn, Oboen, Fagotte und Harfe erweiterten. Thomas Huber und sein Team sorgten reibungslos für die Bühnentechnik.

 

Wer immer aus den Vereinen bereit war, die schweren Werke einzustudieren, der durfte mitspielen. So saßen elf- bis achtzigjährige Musiker Seite an Seite auf der Bühne. Stefan Maier, Vorsitzender des Musikvereins Seebach, blickte aufs Training zurück und meinte: „Marc Noetzel hat uns immer angespornt und auch durch Durchhänger gut hindurchmotiviert.“ Bodo Deger, Vorsitzender der Affentaler, lobte: „So schwer es auch war, alle Aktiven haben es gut hingekriegt.“ 

 

Zum imposanten Klangkörper vereinten sich die Affentaler Musikanten und der Seebacher Musikverein: Der weltbekannte Komponist Johan de Meij führte als Dirigent mit ihnen eigene Werke auf, ein begeisterndes Erlebnis für das Publikum im ausverkauften Bürgerhaus Neuer Markt.

 

Die vereinten Kapellen präsentierten sich als homogener Klangkörper, der zu Nuancen ebenso fähig war wie zu Klangpracht, sehr sauber intonierte und mit breiter Dynamik agierte. In der einzigen Probe mit Johan de Meij hatte der Meister für Schrecksekunden gesorgt, als er Einiges live noch schneller zu spielen verlangte als nach den Metronom-Angaben. „Wir haben keine Notenköpfe mehr gesehen, sondern nur noch durchgehende schwarze Wellenlinien“, seufzte eine der Flötistinnen, die in des Meisters Werken sowieso viel zu tun haben und durchs forcierte Tempo zusätzlich ins Schwitzen gerieten.

 

Blechbläser und Schlagwerk ließen Johan de Meijs „Ceremonial Fanfare“ majestätisch auftrumpfen. In dessen Arrangement von Liadows „Dance of the Amazon“ malte das Orchester variantenreiche Klangfarben. Romantische Harmonien kontrastierten im dreisätzigen Werk „Downtown Divertimento“ zu raffinierter Perkussion. Das Orchester meisterte imposante Crescendi und rastlose Rhythmen. Jubel brandete auf.

 

Traumhaft schwebend gelang das Meij-Arrangement von Ravels „Pavane pour une infante défunte“, in dem Henri-Michel Garzias Soloposaune herrliches Melos entfaltete und die von Doesjka van der Linden gespielte Harfe besonders Wertvolles beitrug. Sopransaxofon, Zinnpfeife und Akkordeon verliehen den „Celtic Classics“ Extra-Lokalkolorit, in deren Finale das Orchester einen furiosen Reigen nach Noten tanzte.

 

Einem solistischen Leckerbissen bereiteten Dirigent und Orchester in Johan de Meijs „T-Bone Concerto“ die Grundlage: Dabei servierte Henri-Michel Garzia mit der Soloposaune musikalische Haute Cuisine; er begeisterte mit höchst virtuosen Läufen und melancholischen Melodien. Raffinierte Klangmischungen schmeichelten den Ohren in des Meisters Arrangement „Elisabeth“: Das Orchester bestach mit Dramatik und Raffinesse, wurde mit Standing Ovations belohnt.

In den beiden Zugaben, beliebten Duetten aus den Opern „Die Perlenfischer“ und „Don Carlos“, krönten Henri-Michel Garzia und Johan de Meij als Posaunen-Duo einen insgesamt glänzenden Konzertabend mit betörendem Klang.

(Text: wv)

Mit der Soloposaune servierte Henri-Michel Garzia musikalische Haute Cuisine, zu der Dirigent Johan de Meij und das Orchester die delikate Grundlage beisteuerten.



Weltberühmter Komponist dirigiert im Bühler Bürgerhaus

Johan de Meij leitet am 29. September ein gemeinsames Konzert der Affentaler und Seebacher Musikanten / Professor Henri-Michel Garzia bläst das Posaunen-Solo im Höchststufenwerk „T-Bone Concerto“

Im Höchststufenwerk „T-Bone Concerto“ bläst Henri-Michel Garzia (rechts) das Posaunensolo, wenn Spitzenkomponist Johan de Meij im Bürgerhaus die Affentaler und Seebacher Musikanten dirigiert; gemeinsamer Dirigent beider Vereine ist Marc Noetzel (links).

Im Höchststufenwerk „T-Bone Concerto“ bläst Henri-Michel Garzia (rechts) das Posaunensolo, wenn Spitzenkomponist Johan de Meij im Bürgerhaus die Affentaler und Seebacher Musikanten dirigiert; gemeinsamer Dirigent beider Vereine ist Marc Noetzel (links).

Die Sommerpause war für die Affentaler Musikanten sehr kurz, der Musikverein Seebach gönnte sich gar keine. Die Blaskapellen, die beide von Marc Noetzel musikalisch geleitet werden, proben intensiv für ein besonderes Konzert: Mit dem weltberühmten Komponisten Johan de Meij als Dirigent führen sie am 29. September um 19.30 Uhr im Bühler Bürgerhaus Neuer Markt Werke aus dessen Feder auf.

 

Die Musikvereine Eisental und Seebach bündeln dafür ihre Talente zu einem rund 80-köpfigen Projektorchester. Für die Möglichkeit, mit solch einer Koryphäe der weltweiten Blasmusikszene live zusammenzuarbeiten, knien sie sich mächtig rein. Zusätzlich zu den allwöchentlichen getrennten Proben beider Kapellen werden sie am 15. September und dann wieder am 21./22. September in einem ganzen Probenwochenende mit vereinten Kräften trainieren, denn:

Die Vorstände beider Vereine um die Vorsitzenden Bodo Deger und Stefan Maier, Dirigent, Musikerinnen und Musiker wollen so gut wie möglich vorbereitet sein, wenn der in den Niederlanden geborene, in New York lebende Johan de Meij den Taktstock in ihrem Konzert übernimmt. Bei Blasorchestern rund um den Globus ist der 66-jährige, vielfach mit Preisen ausgezeichnete Arrangeur und Komponist als „Klangzauberer“ bekannt.


Auch solistische Leckerbissen werden im Bürgerhaus live zu erleben sein: Professor Henri-Michel Garzia, Solo-Posaunist des Sinfonieorchesters Basel und Vizepräsident der französischen Posaunenvereinigung ATF, wird den Solopart in Johan de Meijs Komposition „T-Bone Concerto“ spielen, einem Blasmusikwerk der Höchststufe. Auch im De-Meij-Arrangement von Maurice Ravels impressionistischer „Pavane pour une infante défunte“ wird er als Solist zu erleben sein.

 

Jüngst hat sich Marc Noetzel mit Henri-Michel Garzia wieder bei einer Orchesterprobe in Basel getroffen. Noetzel ist ja nicht nur Dirigent der Blasorchester in Eisental und Seebach, sondern vor allem als professioneller Musiker aktiv, als Hornist im Symphonieorchester des SWR und auch als Lehrbeauftragter im Fach Horn an der Hochschule für Musik in Freiburg. Noetzel war es, der im vergangenen Jahr die Fäden zu Johan de Meij geknüpft hatte, als er als Hornist beim Sinfonieorchester Basel ausgeholfen hatte. 

 

Im Bühler Konzert dürfen sich die Besucher unter anderem auf die klangprächtige „Ceremonial Fanfare” aus Johan de Meijs Feder freuen. Wie er als Arrangeur raffiniert bei Blasorchestern „alle Register zieht“, sollen die Zuhörer beim „Tanz der Amazone“ erleben, einem Werk des Russen Anatoli Liadov.

 

Auch ein Klanggemälde aus New York entrollt Johan de Meij mit den Affentalern und Seebachern auf der Bühne: Zu seinem dreisätzigen „Downtown Divertimento“ hatte er sich von täglichen Spaziergängen mit seinem Hund Alice durch Lower Manhattan inspirieren lassen. Musikalisch führt es die Zuhörer zum Madison Square Park, zum dreieckigen Wahrzeichen „Flatiron Building“ und zu „The Highline“, einem ehemaligen Eisenbahnviadukt. Dabei fasst es die spektakulären Ausblicke auf den Hudson River und die majestätische Skyline New Yorks in Klänge und Rhythmen. Seine Folk-Song-Suite „Celtic Classics“ basiere „auf der wilden, einfallsreichen, füßestampfenden, unbezähmbaren irischen Musik“, beschreibt sie Johan de Meij.

 

Karten im Vorverkauf sind bei den Musikerinnen und Musikern beider Vereine, im DORV-Laden in Eisental, Winzerstraße 2, bei der Tourist-Information Seebach, Ruhesteinstraße 21, oder über das Internetbuchungsportal www.eventim.de erhältlich.

(Text: wv)


Vorverkauf für das von Johan de Meij geleitete Konzert beginnt

Klangzauberer der Blasmusik dirigiert im Bürgerhaus

Ein außergewöhnliches blasmusikalisches Ereignis ist für Sonntag, 29. September, um 19.30 Uhr im Bürgerhaus Neuer Markt angesagt: Johan de Meij, ein weltweit geschätzter Komponist und Arrangeur, wird ein 80-köpfiges Projektorchester dirigieren, für das die Affentaler Musikanten und der Musikverein Seebach ihre Kräfte bündeln.

 

Der Vorverkauf beginnt jetzt.

Karten sind in Eisental im DORV-Laden und in Seebach bei der Tourist-Information, bei den einzelnen Musikerinnen und Musikern, sowie über das Internetbuchungsportal www.eventim.de erhältlich.

 

Sowohl bei den Affentaler Musikanten als auch beim Musikverein Seebach wirkt Marc Noetzel als musikalischer Leiter. Er ist Hornist im Symphonieorchester des SWR und Lehrbeauftragter im Fach Horn an der Hochschule für Musik in Freiburg. Noetzel gelang es, den in den Niederlanden geborenen, in New York lebenden Johan de Meij für ein Konzert „am Fuße des Schwarzwalds" zu gewinnen.

Wegen des Facettenreichtums seiner Arrangements gilt der 65-jährige Johan de Meij bei Blasorchestern rund um den Globus als „Klangzauberer". Er wurde vielfach mit Preisen ausgezeichnet. In diesem Jahr wirkt er als Gastdirigent unter anderem in den Niederlanden, Japan, Kanada, USA, Spanien, Südkorea - und in Bühl: Hier wird er Werke aus seiner Feder mit dem vereinten Orchester aus Eisental und Seebach aufführen.

 

Nicht nur Johan de Meij kommt als Gaststar nach Bühl, sondern auch Professor Henri-Michel Garzia: Der Solo-Posaunist des Sinfonieorchesters Basel ist zugleich Vizepräsident der französischen Posaunenvereinigung ATF. Garzia bläst den Solopart in Johan de Meijs großer Komposition „T-Bone Concerto", einem Blasmusikwerk der Höchststufe. Das verspricht ein solistischer Leckerbissen zu werden, der die spieltechnischen und die lyrischen Fähigkeiten der Posaune gleichermaßen zur Geltung bringt. Auch in de Meijs Arrangement von Ravels impressionistischer „Pavane pour une infante defunte" wird Garzia als Solist zu erleben sein. Wie raffiniert der „Klangzauberer" de Meij bei Blasorchestern "alle Register zieht", sprich alle Instrumentengruppen einsetzt, davon dürfen sich die Zuhörer auch beim "Tanz der Amazone" überzeugen, einem Werk des Russen Anatoli Liadov, das de Meij für Blasorchester arrangiert hat. Sein „Downtown Divertimento", das Impressionen seiner Spaziergänge durch Lower Manhattan in New York wiedergibt, und „Celtic Classics", ein Medley irischer Folksongs, spannen Bögen von lyrisch bis dramatisch.

(Text: wv)



Turmfest 2019

Am 04. August 2019 veranstaltet der Musikverein Seebach zum 16. Mal das Turmfest auf der Hornisgrinde



Ein Selfie bringt New York und Bühl zusammen

Der weltbekannte Komponist Johan de Meij wird im September die Affentaler und Seebacher Musikanten im Bürgerhaus dirigieren

Freunde der Blasmusik sollten sich den 29. September im Kalender vormerken: Der weltweit bekannte Komponist und Arrangeur Johan de Meij wird an jenem Tag um 19.30 Uhr im Bürgerhaus Neuer Markt in Bühl ein 80-köpfiges Projektorchester dirigieren, für das die Affentaler Musikanten und der Musikverein Seebach ihre Kräfte bündeln; in beiden Vereinen wirkt Marc Noetzel als musikalischer Leiter. Eben dieser zündete den Funken, dass der in den Niederlanden geborene, in New York lebende Johan de Meij im September nach Bühl kommt. Schuld sei ein Foto mit dem Smartphone gewesen, ein Selfie, berichtet Marc Noetzel.

 

Er ist Hornist im SWR-Symphonieorchester und Lehrbeauftragter im Fach Horn an der Hochschule für Musik in Freiburg. Im Amateurblasmusikbereich wirkt Noetzel, der einst Hornist bei der Baden-Badener Philharmonie war, als Dirigent der Affentaler und der Seebacher Musikanten.

 

Das erwähnte Selfie entstand, als Noetzel als Hornist beim Sinfonieorchester Basel aushalf. Dessen Blechbläser führten im Juni 2018 ambitionierte Werke des niederländisch-amerikanischen „Klangzauberers" auf, von diesem selbst dirigiert. „Was? Du spielst unter Leitung von Johan de Meij? Da musst Du ein Selfie mit ihm machen und es uns mitbringen", hatten ihn Seebacher Musiker im Vorfeld „dienstverpflichtet", blickt Noetzel schmunzelnd zurück. In einer Probenpause in Basel habe er Johan de Meij auf ein Selfie angesprochen, mit Erfolg. Dieser habe sich erkundigt, wo er sich musikalisch engagiere. Dabei habe er dem Maestro auch erzählt, dass er zwei Musikkapellen im Schwarzwald leite, die schon etliche seiner Werke aufgeführt hätten.

„Am nächsten Morgen hat mich Johan de Meij angesprochen: Ich würde gern mal ein Konzert im Schwarzwald dirigieren, können Sie das arrangieren?" Marc Noetzel kann, denn die Musikvereine aus Eisental und Seebach ziehen mit. Johan de Meij, einer der ganz Großen der weltweiten Blasmusikszene, wird somit am 29. September in Bühl Werke und Arrangements aus seiner Feder dirigieren.

 

Bodo Deger, dem Vorsitzenden der Affentaler Musikanten, ist klar »Das wird eine Herausforderung für uns, aber wir ergreifen damit eine Gelegenheit, die wohl nie mehr wiederkommen wird." Stefan Maier, Vorsitzender des Musikvereins Seebach, ergänzt: „Wir betreten mit dem Konzert unter de Meijs Leitung unbekanntes Terrain, aber es ist großartig, dass solch ein hochberühmter Musiker aus dem Profibereich mit uns Amateurmusikern arbeiten will." Arbeiten heißt, dass Meij nicht nur das Konzert, sondern auch die Generalprobe leiten wird.

 

Professor Henri-Michel Garzia übernimmt den Solopart in Johan de Meijs „T-Bone Concerto". Garzia stammt aus Mulhouse, ist Solo-Posaunist des Sinfonieorchesters Basel und überdies Vizepräsident der französischen Posaunenvereinigung ATE. Der Titel „T-Bone Concerto" jongliert witzig mit „Trombone" (so heißt die Posaune auf Englisch, scherzhaft auf „Bone", also "Knochen", verkürzt) und dem gewichtigen T-Bone-Steak. Für die drei Sätze des Werks hat de Meij (er ist selbst auch Posaunist) als Bezeichnungen drei der üblichen Garstufen für Steaks gewählt: rare, medium und well done. Garzia wird als Solist auch in de Meijs Blasorchester-Arrangement von Maurice Ravels grandioser „Pavane pour une infante defunte" zu erleben sein. Außerdem erklingen die de-Meij-Kompositionen „Celtic Classics“, eine Suite irischer Folksongs, und „Downtown Divertimento", spritzige Impressionen aus New York, sowie „Elisabeth – the Musical“ im Arrangement von Johan de Meij.
(Text: wv)